Olmützer Kanarienvogel

 

Olmützer Kanarienvogel ist historisch das erste Experiment unserer Sparte von Kanarienvögeln die Volksrasse zu schaffen und bei seiner Entstehung wurde die minimale Anzahl der Individuen von anderen Rassen aus den Auslandszuchten angewandt. Auf der Ausstellung werden die ersten Prototypen der entstehenden Rasse der Öffentlichkeit vorgestellt und zwar der gelbbraune (cinnamon). Was die Federnstruktur betrifft, können die Individuen entweder intensive (A) oder unintensive (B) oder mit der Mosaikfedernstruktur (CI, CIl) sein. Bei den schopfigen Individuen kann der Schopf ähnlich die variabele Färbung wie das Käppchen (cap) bei Lizard haben, aber die Individuen mit dem dunkelen Schopf haben den Vorteil. Der Schopf hat keinen typischen Mittelpunkt wie bei den jetzigen schopfigen Rassen, aber er wird mit dem Scheitel geteilt. Die Individuen, deren Scheitel vom imaginären Schopfsmittel bis zum Schnabel geht; das ist für diese Rasse typisch, bekommen den Vorteil in der Zucht. Keine Lipochwmf1ecke dürfen in der Umgebung der Augen unter dem Schopf sein, weil sie störend wie Brillen wirken; weiter sind die kahlen Plätze auf dem Kopfscheitel unzulässig. 

 

Die glattköpfigen Individuen können das Käppchen (cap) der verschiedenen Form haben, aber auch hier bevorteilen sich die Individuen ohne es. Die grobe weisse Garnitur beginnt bei den Individuen ohne das Käppchen (non cap) auf dem Kopfscheitel. Wenn der Vogel das Käppchen (cap) hat, beginnt die grobe weisse Garnitur bis für es. Sie zieht sich in beiden Fällen bis auf die Rücken, wo die groben weissen Garnituren im Grunde den weissen Sattel bilden und der ist das typische Merkmal für diese entstehende Rasse vom Zeichenkanarienvogel. Auf den Brüsten sollte die Zeiclmung sein und es ist egal, ob in der Form der Punkte oder nur irgendwelcher Striche; das ist das typische Merkmal für diese Rasse. Man kann die Brüste von Olmützer Kanarienvogel ohne Zeichnung für Mangel halten und dieser Mangel präsentiert auf seine Art die Unvollkommenheit dieses Kanarienvogels. 

 

Die groben Mängel sind also: der Schopf ohne den Scheitel oder ohne seine Andeutung, der kahle Platz ohne die Federn für den Schopf, die fehlende grobe Garnitur auf dem Kopfscheitel bei der Form ohne das Käppchen, die Abwesenheit der groben Garnitur auf den Rücken und damit auch der fehlende weisse Sattel auf den Rücken, jede fehlende Zeichnung auf den Brüsten. Olmützer Kanarienvogel nähert sich mit der Form und mit der Körpergrösse eher zum Lizard als zu den Farbkanarienvögeln. 

 

Diese Kanarienvögel wurden für die Entstehung dieses Kanarienvogels angewandt: die braunen Farbkanarienvögel, Lizarde und schliesslich Vectis – das ist ständig nur die holländische Volksrasse, die dieser entstehenden Rasse nur den Schopf nachgetragen hat. Die Entstehunglänge dieser Prototypen der neuen Volksrasse von den Farbkanarienvögeln hat ohne Pause bis zu den heutigen Tagen 9 Jahre lang gedauert.

 

olmutz_kanar_brozura_nahled.pdf (1,8 MB)